Ganzheitliche Therapie

Ganzheitliche Therapie

In der Ganzheitlichen Therapie wird der Mensch in seiner Ganzheit wahrgenommen und behandelt.

Der Ganzheitlichen (auch integrativen) Therapie liegt ein ressourcenorientiertes Menschenbild zugrunde, das vor allem unsere Fähigkeit zu kreativem Wachstum und konstruktiver Veränderung betont.

Eine ganzheitliche Therapie umfasst alle Aspekte des Lebens – den Körper, die Seele, die private und berufliche Situation -, genauso wie auch das Bedürfnis nach geistig-spiritueller Entfaltung. Wichtig ist für uns in der therapeutischen Praxis besonders die Förderung von Resilienz und Aktivierung unserer körpereigenen und seelischen Ressourcen.

Praxisangebote für Erwachsene, Jugendliche, Kinder & Babys

Dazu bieten wir verschiedene Methoden aus der systemischen Psychotherapie und Körpertherapie an, die sich auch gegenseitig ergänzen und synergetisch wirken.

Symptome und Möglichkeiten

  • Stresssymptomatik, Erschöpfung, Anzeichen von BurnOut
  • Alle Arten von Schmerzen, Rückenschmerzen, HWS-Syndrom, Bandscheibenvorfall etc.
  • Bewegungseinschränkungen, Haltungsprobleme
  • Traumaverarbeitung
  • Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Schlafstörungen, Ängste
  • Tinnitus, Schwindel
  • Kiefergelenksbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräne
  • Hormonelle Beschwerden
  • Resilienzstärkung in Umbruch und Krisenzeiten, Trennung und Verlust
  • Persönliche Neuausrichtung
  • Kinderwunsch und Schwangerschaftsbegleitung, Geburtsvorbereitung
  • Bewegungseinschränkungen
  • Haltungsprobleme
  • Kieferorthopädische Begleitung
  • Schulprobleme
  • Mobbing
  • Resilienzstärkung
  • Beratung in schulisch-beruflicher Orientierungsphase
  • Ängste
  • Lernschwierigkeiten
  • Legasthenie und Dyskalkulie
  • ADHS
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Einnässen/Einkoten
  • Impfthematik
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Tics
  • Kieferorthopädische Begleitung
  • Anpassungstörungen
  • Verdauungsthemen
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Stress- und Traumaverarbeitung
  • Geburtsintegration

Therapieansätze erklärt

Die Craniosacrale Therapie ist eine manuelle Behandlungsform, die sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den USA aus der Osteopathie Dr. Sutherlands entwickelt hat und eine eigenständige Therapieform darstellt. Sie ist kein Teilbereich der Osteopathie, sondern eine vollständige Methode mit craniosacralen, parietalen und viszeralen Anteilen.
Die Craniosacrale Therapie arbeitet mit dem Flüssigkeitssystem der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, die sich im innersten Kern unseres Körpers befindet und dort rhythmisch pulsiert. Dieser Rhythmus ist durch die Übertragung innerhalb der Gelenke und des Bindegewebes im gesamten Körper spürbar und gibt Aufschluss über Störungen, Einschränkungen, Ungleichgewicht im Gesamtsystem.
Für erfahrene Praktizierende sind auch wesentlich langsamere craniosacrale Rhythmen spürbar, die für die Arbeit von besonderer Bedeutung sind. Als Bindeglied zwischen Geist und Materie ist der Craniosacrale Rhythmus von immenser Bedeutung für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit.

Die Cranio-TherapeutInnen arbeiten mit einem weiten Wahrnehmungsfeld. Die feinen manuellen Impulse und behutsame Berührung führen zu einer als wohltuend erlebten Tiefenentspannung, in welcher die Ressourcen gestärkt und die gesunde Eigenregulierung des Körpers eingeleitet wird. Die Grifftechniken sind sanfte Einladungen an das Gewebe, sich in bestimmte Richtungen zu dehnen und zu weiten. Dadurch können sich Verspannungen, Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen lösen; das Immunsystem erfährt eine Stärkung und die Vitalfunktionen stabilisieren sich. Die intensive, aber sanfte Behandlungsform ist für Menschen jeden Alters geeignet, vom Neugeborenen bis hin zum betagten Menschen, auch in gebrechlichem oder schmerzenden Zustand.

Über die Craniosacraltherapie finden wir auch Zugang zu nicht-bewussten Inhalten, festgehaltenen Energien und physischen wie emotionalen Traumata. Alte Wunden werden so aus dem Zellgedächtnis erlöst. Oft wird dabei auch Sprache miteinbezogen, z.B. in der Form des therapeutischen Dialogs. Dabei werden sprachliche Werkzeuge aus NLP und Hypnotherapie sowie Imaginationstechniken eingesetzt.

Dem Patienten wird durch die Hypnose ein anderer Bewusstseinszustand – auch Trance genannt – ermöglicht. Dieser Trancezustand ist uns routinierten Abläufen vertraut, z. B. beim Autofahren oder Lesen, oder auch kurz nach dem Aufwachen. Alle Informationen, die wir in diesem Zustand erhalten, werden direkt an Ihr Unterbewusstsein geleitet. Dieser Effekt wird in der Therapie genutzt, um direkt mit Ihrem Unterbewusstsein zu „kommunizieren“, denn von dort aus werden Wirkungen verstärkt. Ihr Unterbewusstsein ist einer der stärksten Partner und eine starke Unterstüztung für Sie, eine neue Gewohnheit nachhaltig zu integrieren.

In der Hypnosesitzung haben Sie jederzeit die Kontrolle und werden auch nach der Sitzung wissen, wie diese abgelaufen ist. Allerdings kann man manchmal ein anderes Zeitgefühl haben, da in der Trance die Zeit anders wahrgenommen und unwichtig wird.

Die therapeutische Nutzung des Trancezustands besteht darin, Sie bei Ihrer Zielerreichung zu unterstützen und Ihrem Unterbewusstsein Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Sie diese erreichen können. Sie selber werden diese Veränderungen verwirklichen.

Der Lebensfluss veranschaulicht einen Prozess: Auf dem Boden werden Seile als Lebenslinien von der Vergangenheit in die Zukunft gelegt, Krisen erscheinen als Kurven, als eine Herausforderung im Wachstumsprozess. Hilfreiche Ressourcen sind räumlich sichtbar und durch Nachspüren wieder abrufbar. Die Familie und der Einzelne verbindet sich mit seiner Zukunftsvision und geht mit dieser inneren Haltung in die Lösungshaltung, die wir zur Lösung der aktuellen Herausforderung benötigen. Das Lebensflussmodell gibt also eine räumlich-zeitliche Orientierung und begleitet uns durch weitere Lösungsschritte, um konstruktive Kräfte wieder ins Fließen zu bringen.

Weniger Reden und mehr gemeinsames Tun steht im Vordergrund. Insbesondere für Kinder ist die Methodik sinnlich „begreifbar“ und es macht ihnen Spaß mitzugestalten.

Nicht still sitzen können, Konzentrationsprobleme und impulsives Verhalten gelten als Leitsymptome der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Störung.
Bei ADHS und anderen Störungen lässt sich Meditation auch therapeutisch einsetzen. Durch Meditationstechniken lernen Kinder, sich zu entspannen und zu konzentrieren. Welche Form und Technik der Meditation einem Kind gefällt, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Allgemein mögen viele Kinder Phantasiereisen, Autogenes Training und Yoga.

Hypnose, Craniosacraltherapie, die Atemarbeit und Konzentration bei Yoga wie auch die Arbeit mit inneren Bildern versetzt Kinder und Erwachsene in einen natürlichen Trancezustand, der sich positiv auf die Gehirnstrukturen auswirken kann, Entspanntheit und Aufnahmebereitschaft fördert und das vegetative Nervensystem balanciert.

Die Psychokinesiologie ist eine einfache und wirkungsvolle Verbindung von Körperarbeit und Psychotherapie. Sie kann im Unterbewusstsein gespeicherte seelische Konflikte über den Muskeltest bewusst machen, die daraufhin mithilfe von Farben oder Klopftechniken aufgelöst werden können. Die Psychokinesiologie ist eine wirksame Methode der Kurzzeitpsychotherapie und wurde von dem Hirnforscher Dr. med. Dietrich Klinghardt entwickelt.

Psychokinesiologie kann bei akuten wie chronischen Beschwerden helfen. Sie eignet sich z. B. bei Schmerzen, allergischen Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, aber auch bei psychischen Problemen, wie Ängsten, Unsicherheit, Depressionen, Schulschwierigkeiten bei Kindern, u.v.m.
Die Psychokinesiologie unterstützt bei der Arbeit an der eigenen Persönlichkeit, um damit auf dem eigenen Lebensweg voranzukommen.

Diese spezielle Therapie wird seit 25 Jahren erfolgreich angewandt, stetig verbessert und auch im Spitzensport angewendet. Bis zu 90 % der Patienten gehen nach Anwendung dieser Therapie schmerzfrei oder wesentlich schmerzärmer nach Hause.

In die Therapie werden alle Strukturen des Körpers miteinbezogen, v.a. auch die muskulär-faszialen Strukturen. Die vorliegenden Schmerzen sind oft Alarm-Schmerzen, die den Körper vor einer Schädigung warnen sollen. Es entstehen Verspannungen im gesamten muskulären und faszialen System, verkürzte Muskeln, schlechte Durchblutung und Verklebungen können zu Schmerzen führen, da der Körper dadurch versucht, seine Strukturen zu schützen.

Die Therapie nutzt Schmerz als Signal und setzt mit Hilfe der speziellen Osteopressur-Technik direkt am Knochen manuelle Impulse. Sie befehlen dem Gehirn, die Bewegungsabläufe in maximaler Geschwindigkeit zu reorganisieren, den Schmerz quasi „loszulassen“ und wieder Raum zu schaffen für optimale Funktions- und Bewegungsfähigkeit.

Systemische Therapie ist ein lösungsorientierter Beratungsweg, der aus der Familientherapie stammt und geht davon aus, dass Probleme, Symptome und Störungen nicht isoliert betrachtet werden können, sondern in ihrem jeweiligen Umfeld gesehen werden müssen. Nicht nur die Persönlichkeit des Klienten, sondern das Zusammenspiel innerhalb des Paar-, Familien- oder Arbeitssystems wird in der Systemischen Therapie untersucht. Dabei ist es nicht unbedingt erforderlich, dass die gesamte Familie oder der Partner anwesend sind.

Verschiedene Methoden bieten sich an, die den gegenwärtigen Zustand analysieren, systemische Zusammenhänge aufklären und Potenziale zu finden, die helfen können, neue Lösungen freizulegen. Zu ihnen gehören auch das Voice Dialogue und die Systemaufstellung nach Hellinger.

System- oder Familienaufstellungen sind prozessorientierte Verfahren in einem „wissenden” (Seelen-)Feld. Die Wirkkraft entsteht durch Bilder von inneren, oft verborgenen Zusammenhängen, die dadurch in Erscheinung treten, dass sogenannte Vertreter, z.B. Figuren oder Bodenanker, für ein Anliegen ausgewählt werden. Diese werden im Praxisraum entsprechend der inneren Bewegung des/der Ratsuchenden platziert, jedoch ohne sich dabei konkret etwas vorzustellen. In dieser Konstellation zeigt sich die Dynamik innerhalb eines bestimmten Systems oder einer speziellen Gemeinschaft.

Durch das Sichtbarmachen dieser Dynamik werden unterbewusste und oft überraschende Zusammenhänge sichtbar gemacht. Durch das Einnehmen der verschiedenen Positionen werden neue Erkenntnisse und eine veränderte Sicht auf die Thematik möglich, und teilweise erstaunliche Lösungen offenbar.

Die Aufstellungsarbeit hilft, sich von belastenden Gefühlen oder Verhaltensweisen zu lösen und festgefahrene Lebensumstände zu ändern. Außerdem bietet diese Methode Unterstützung bei Störungen der Gesundheit und eignet sich für die Bearbeitung von Fragestellungen im beruflichen Bereich.

Ein psychologisches Trauma bezeichnet ein plötzliches, unerwartetes Überwältigtsein durch ein Ereignis, das die Grenze unserer Sensibilität überschreitet und zu dem Gefühl der Überwältigung und Hilflosigkeit führt. Das Erleben von extremer Angst und totalem Kontrollverlust führt zu einer hohen Aktivierung des Nervensystems, die im Traumagedächtnis der Zellen auch über Jahre später noch anhalten kann und vielfältige psychische wie auch körperliche Symptomen zur Folge haben kann. Diese Zusammenhänge sind dem/der Betroffenen nicht immer bewusst.

Die neuere Traumatherapie zeigt, dass Veränderung auch leicht möglich ist. Wir steuern direkt das unbewusste Traumagedächtnis an, ein Eintauchen in die verdrängten Gefühle ist dabei nicht notwendig – die gewaltigen Energien lösen sich meist schnell und von selbst auf.Wir müssen nicht mehr die alten traumatischen Verletzungen reaktivieren, denn die Bewusstseinsebene wird umgangen. Dem Klienten bleibt das schmerzhafte Wiedererleben erspart.

Psychotherapie und Traumatherapie unterscheiden sich in wichtigen Punkten: Psychotherapie ist Therapie der Seele, Traumatherapie eine spezielle Körpertherapie, aber mit psychotherapeutischen Mitteln. Traumatherapie benützt direkt den Körper, um die Folgen der im Körper aufbewahrten traumatischen Ereignisse aufzulösen.
Zu den Kurzzeittherapien zählen u.a. das „Somatic Experiencing“ (SE) von Peter Levine, das EMDR „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ . Diese traumaauflösenden Methoden fliessen in der Praxis in die Psychokinesiologie und in die Craniosacraltherapie ein.

Voice Dialogue
Die menschliche Persönlichkeit besteht aus einer Vielzahl von inneren Stimmen (Teilpersönlichkeiten) – und jede hat ihre eigene Gestalt, ihre Geschichte und eigenen Bedürfnisse, wie z.B. den inneren Antreiber, den inneren Kritker. Ursprünglich waren diese inneren Stimmen dazu angelegt, unseren verletzlichsten Teil, das innere Kind, zu schützen und für Anerkennung zu sorgen. Heute jedoch mögen einige wenige Stimmen unser Leben so sehr im Griff haben, dass andere Seiten von uns völlig unterdrückt werden. Mit der von Hal Stone und Sidra Winkelman entwickelten Voice Dialogue-Methode ist es möglich, die verschiedenen Teilpersönlichkeiten oder „Stimmen“ in uns kennenzulernen und bewusster mit ihnen umgehen, anstatt ihnen ausgeliefert zu sein.

Ziel von Voice Dialogue ist es, ein bewusstes Ich zu entwickeln, das die Aufgabe hat, für innere Harmonie und Gleichgewicht zu sorgen, ähnlich dem Dirigent eines Orchesters, der all seine Musiker in ihrer Unterschiedlichkeit schätzt und sie je nach Musikstück und ihren Qualitäten einsetzt.

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